
Water shapes the planet
Wasser ist essentiell für jede bekannte Form von Leben. Wasser gibt unserer Erde Gesicht – z.B. durch Erosion und die Bildung fluvialer Netzwerke auf allen Skalen, durch die Kontrolle biogeochemischer Kreisläufe, durch die Prägung der Lebensräume für Pflanzen und Tiere in Abhängigkeit von der Wasserverfügbarkeit.
Das Zusammenspiel zwischen atmosphärischer Zirkulation, dem Energie- und dem Wasserhaushalt bestimmen das Klima und Wettergeschehen, dabei ist der Wasserdampf das wichtigste Treibhausgas. Ferner verbraucht die Nahrungsmittelproduktion enorm viel Wasser – Wasserknappheit impliziert somit oft auch Nahrungsmangel.
Wasser ist aber auch ein Risiko- und Störfaktor. Starkregen, Hochwasser und Sturzfluten bedrohen nicht nur Menschen und Kommunen, sie verursachen auch enorme Einträge von Schadstoffen und erodierten Sedimenten in die Oberflächengewässer.
Aufgrund der zentralen und mannigfaltigen Funktionen des Wasserkreislaufs ist die Hydrologie einerseits Teil der Erdsystemwissenschaften. Die Hydrologie ist aber auch eine klassische Ingenieursdisziplin und zielt auf die Lösung der genannten Wasserprobleme. Diese Vielschichtigkeit der Hydrologie prägt unsere Forschung und Lehre, und sie spiegelt sich auch in der Diversität unserer Arbeitsgruppe wider.
Wir führen damit die Tradition des ehemaligen Instituts für Hydrologie und Wasserwirtschaft der TH Karlsruhe weiter, welches unter der Leitung von em. Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Erich Plate für mehr als 25 Jahre sowohl in der hydrologischen Forschung als auch in der wasserwirtschaftlichen Praxis national und international Maßstäbe gesetzt hat.

Beim jährlich stattfindenden Tag der Hydrologie (TdH) werden Posterpreise für die „Innovativste Studie“, „Praxisbezug“ und „Wissenschaftliche Qualität“ verliehen.
Alexander Dolich hat beim diesjährigen Tag der Hydrologie die Jury überzeugt und konnte den Preis für die "Innovativste Studie" entgegennehmen: Wir gratulieren!
Zum Posterpreis des TdH
Dr.-Ing. Eduardo José Acuña Espinoza erhält den Ehrensenator Huber-Preis 2026 im Bereich Wasserbau und Wasserwirtschaft für seine Dissertation zum Thema "Enhancing Hydrological Rainfall-Runoff Simulation Using Machine Learning Methods". Wir gratulieren!

Vortrag von Prof. Zehe bei der Reihe "Brain Bites", präsentiert vom KIT-Zentrum Klima und Umwelt und TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum
zum Vortrag
Wasser läuft nicht nur den Berg runter! Unser Team 'Wasserläufer' erreichte bei der 11. KIT Meisterschaft (10-km Lauf) den 28. Platz im Teamwettbewerb, von insgesamt 79 Teams.
zu den Ergebnissen
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Wie zunehmende Dürreperioden den Wasserkreislauf verändern und damit vor allem die Wassermenge für die Forschung in den Fokus rückt, erläutert Professor Erwin Zehe vom Institut für Wasser und Gewässerentwicklung des KIT, in einer Gesprächsrunde mit planet wissen.
zum Beitrag
Wie wirken sich Dürren auf die Umwelt aus? Welche Folgen haben Starkregen? Wie verändern sich die Wasserstände in Flüssen? Hydrologische Datensätze, also solche zu Grundwasserständen, Wasserabflussmengen oder Niederschlägen, können dabei helfen, diese und weitere Fragen rund um den Wasserhaushalt und die Auswirkungen des Klimawandels zu beantworten.
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