Leitung:
Anschrift:
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Institut für Wasser und Umwelt
- Fachbereich Wasserbau und Wasserwirtschaft -
Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe
Telefon: +49 (0)721 - 608-44418
E-Mail: wasserbau∂iwu.kit.edu
Besuchsadresse:
Die Herausforderungen, denen sich Wasserbauingenieure heutzutage gegenübersehen, sind vielfältig-komplex und erfordern disziplinübergreifende Ansätze. Zu diesen Herausforderungen gehören die Sicherheit natürlicher und anthropogen geprägter Gewässersysteme, Wechselwirkungen mit der Ökologie, alternde Infrastrukturen, Verschmutzung, die Gewährleistung der Energie- und Lebensmittelsicherheit sowie die nachhaltige Entwicklung und Resilienz urbaner Gebiete. Dies alles unter Berücksichtigung einer ungewisser Zukunft.
Unsere Gruppe erforscht und entwickelt ingenieurtechnische Lösungen für den Entwurf, die Planung und die Umsetzung nachhaltiger Wasserinfrastrukturen, die auf den globalen Wandel vorbereitet sind. Wir erforschen Fließprozesse in Gewässern und deren Wechselwirkungen u.a. mit Sedimenten, gelösten Stoffen, Gasen, lebenden Organismen und Menschen. Im Einzelnen widmet sich der Fachbereich der Durchführung von Forschungsarbeiten in vier Schwerpunkten: Nachhaltige und sichere Wasserversorgung für Trink- und Brauchwasser, Lebensmittelproduktion und Energieerzeugung, Anpassungsfähige und multifunktionale hydraulische Systeme, Vitale Gewässer und Geophysikalische Prozesse in Flüssen und Seen.

Im Rahmen des vielseitigen KIT-Programms zum Girls’ Day 2026 richtete das IWU-WB den Workshop „Flüsse gestalten, Natur schützen, Bauwerke optimieren – Werde zur Wasserbau-Expertin!“ aus. Nach einer kurzen Einführungs- und Kennenlernrunde erkundeten wir gemeinsam anhand verschiedener physikalischer Modelle in unserem Theodor-Rehbock-Flussbaulaboratorium die vielseitigen Themen des Wasserbaus. Dabei fanden wir z. B. heraus, wie wir unsere Staudämme sicher halten, warum Brücken bei Extremhochwasser kritische Anlagen sind, wie wir Fischen helfen können, Stauanlagen zu überwinden und wie Flüsse unsere Landschaft beeinflussen. Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmerinnen für das aktive Mitmachen, eure Neugier, Offenheit und das Interesse!

Amazonian floodplains sustain unique ecosystems with a complex biogeographical history intrinsically related to the evolution of Amazonian drainage system and the annual flooding pulse. The uniqueness of these ecosystems, which are directly impacted by the construction of dams that disrupt the flood pulse, is often ignored both in studies about Amazonian ecology and evolution and in dam impact assessment and monitoring.
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Am 30.–31. März 2026 fand in Karlsruhe ein gemeinsamer Workshop statt, der vom IWU-KIT und dem Imperial College London organisiert wurde und experimentell arbeitende Forschende sowie numerische Modellierer zusammenbrachte, um Transportprozesse von Plastik in Flüssen zu diskutieren.
An dem Workshop nahmen rund 15 Forschende von Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Deutschland, dem Vereinigten Königreich, der Schweiz, Frankreich, Norwegen, Spanien und Italien teil.
Im Mittelpunkt des Treffens stand die Verbesserung der Verknüpfung zwischen empirischen Beobachtungen und Modellierungsansätzen. Die Beiträge reichten von Laborexperimenten zur Bewegung und zum Transport von Makroplastik bis hin zu numerischen Frameworks zur Simulation der Partikeldynamik in Flachwassersystemen.
Die Veranstaltung förderte die Zusammenarbeit und half dabei, zentrale Bedarfe für zukünftige Forschung zu identifizieren. Dabei wurde insbesondere die Bedeutung einer kontinuierlichen Interaktion zwischen empirisch arbeitenden Forschenden und Modellierern in diesem Fachgebiet hervorgehoben.

Urban flooding represents a significant threat to densely populated areas. To help address this issue, integrated frameworks for flood risk assessment can be developed by combining hydraulic modeling and experimental evidence.
In this context, starting from the hydraulic modeling of the Misa River microtidal estuary (Italy) and leveraging field measurements for model calibration, the impact of river–sea interactions on urban hydrodynamics is assessed.
The seminar video is online now!
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Das Wasserbaukolloquium zählt zu einem der renommiertesten jährlich stattfindenden Veranstaltungen für Themen des Wasserbaus. Auf der diesjährigen Veranstaltung hat Andreas Kron einen Vortrag zum Thema: „Strategien zur Reduktion unnatürlicher Abflussschwankungen an Fließgewässern“ vorgestellt. Es wurden Studien präsentiert, die die Ursachen und Wirkungen von durch den Betrieb von Wasserkraftanlagen entstehenden Abflussschwankungen untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass integrative Steuerungsstrategien erforderlich sind, die sowohl die Energieproduktion als auch ökologische und verkehrliche Belange berücksichtigen. Langfristig können solche Maßnahmen nicht nur die Stabilität des Abflussregimes erhöhen, sondern auch die Resilienz gegenüber klimatischen Extremereignissen verbessern.

On 12 March, Mário Franca gave a seminar titled “L’eau dans un monde qui change” at the Forum « Le Grand Switch », organized by ITI Switch | Sustainability of Water and Cities, the Interdisciplinary Thematic Institute of the University of Strasbourg.
He briefly presented highlights of our work and shared some personal reflections on what hinders us from bridging the implementation gap when it comes to adapting to climate change. Later, he took part in a round-table discussion under the umbrella theme Water & Climate, together with researchers, students, stakeholders, and the general public. It was a great moment of exchange across disciplines and sectors.
See the presentation here: https://www.researchgate.net/publication/401878781_L'eau_dans_un_monde_qui_change
Link to the event: https://switch.unistra.fr/evenements/forum-le-grand-switch/
